Empowerment

 

Foto: Fadi Elias, in-haus media

Empowerment ist für mich eine Haltung.

Gerade im Kontext von BIPoC-Communities, die intersektionale Marginalisierung erfahren, bedeutet Empowerment für mich kollektive Stärkung und Heilung, die struktureller Ungleichheit anerkennt und darüber hinaus Raum macht, Würde, Sichtbarkeit und Agency zurückzugewinnen.

Empowerment heißt, Diskriminierungserfahrungen ernst zu nehmen, internalisierte Abwertungen zu verlernen und sichere Räume zu schaffen, in denen Schmerz, Wut, Trauer – aber auch Freude, Spiritualität und kulturelle Ressourcen – Platz haben.

Das bedeutet, Machtverhältnisse mitzudenken und anzuerkennen, dass Startbedingungen ungleich sind. Es heißt, Geschichte zu würdigen – koloniale, diasporische, transgenerationale – und gleichzeitig Zukunft zu gestalten.

Genau deshalb liegt mir Empowerment so am Herzen: Es stellt nicht Defizite in den Mittelpunkt, sondern Ressourcen und Resilienz. Was trägt uns? Was macht uns aus? Worin liegt unsere Kraft – individuell und kollektiv?

Die Zentrale Kraft von Empowerment ist für mich, erfahren zu dürfen, dass wir nicht allein sind mit unserem Erleben und unserer Wahrnehmung. Es ist für mich persönlich und politisch zugleich. Daher ist Empowerment weniger “nur” Teil meiner eine Arbeit, sondern durchzieht alles, was ich tue.


Ugat Retreat 2025 | Halo Halo Netzwerk

Ugat bedeutet im Tagalog „Wurzel“. Und genau darum ging es: um Herkunft, Identität, Gemeinschaft – und das Gefühl, nicht allein damit zu sein.

Für das Halo Halo Netzwerk - eine Initiative post-migrantischer FilipinX im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) - durfte ich in Kollaboration ein Community Retreat konzipieren und moderieren. Für ein Wochenende sind rund 50 Teilnehmende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankfurt gereist, um an einem Wochenende ihre Wurzeln zu ergründen, zu teilen und sich zu empowern.


Empowerment als kollektive Praxis der Selbstermächtigung | Interview

In einem Interview mit Amplify Pinas durfte ich teilen, was Empowerment für mich bedeutet und wie Empowerment in meine Arbeit einfließt.


Wurzeln des Wandels | Intersektionales Empowerment Festival

Als Teil der Initiative Wurzeln des Wandels durfte ich im Mai 2024 ein mehrtägiges intersektionales Empowerment Festival mit konzipieren und co-moderieren.

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Stadt Köln.

Fotos: Fadi Elias, in-haus media